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Seit zwei Jahren läuft in Deutschland fast jede Kaufberatung auf denselben Satz hinaus: Nimm halt einen Bambu Lab. P1S für den Einstieg ins eingehauste Drucken, X1 Carbon für Profis, A1 Mini für den Schreibtisch. Verständlich – die Geräte sind schnell und bequem.
Aber Stand 20. September 2026 gibt es drei gute Gründe, gerade nicht zum Marktführer zu greifen: der Cloud- und Account-Zwang, das geschlossene AMS-Ökosystem mit happigen Nachfüllpreisen und der Preis pro Kubikzentimeter Bauraum. Wer ABS, ASA, Nylon oder Carbon-Filamente ernsthaft verdrucken, große Teile am Stück fertigen oder einfach offline mit OrcaSlicer und Klipper arbeiten will, zahlt bei Bambu drauf – oder bleibt im Gehäuse limitiert.
Wir haben unser komplettes Sortiment aus ELEGOO, Sovol, QIDI Tech, Anycubic und Phrozen gegen die Bestseller von Bambu Lab gestellt. Das Ergebnis: Drei echte Alternativen, die in ihren Klassen mehr liefern – offen, reparierbar und im Unterhalt deutlich günstiger. Inklusive Material-Setup, das im Alltag den Unterschied macht.
Alle drei Systeme sind bei uns im 3D-Druck Werk mit Ersatzteilen, Filamenten und Trocknung aus einer Hand versorgt. Kein Marktplatz-Rätselraten, keine US-Importpreise in Dollar – alles in EUR, mit DE-Support.
Der P1S Combo kostet 2026 in Deutschland je nach Aktion 749 bis 949 Euro – ohne Filamentvorrat, ohne Trockner. Das ELEGOO Centauri Carbon 2 Combo Desktop Creator Bundle für 471,55 € tritt genau in diese Lücke: geschlossener Bauraum, CoreXY-Geschwindigkeit, Kamera und Multicolor-Workflow, aber als Creator-Bundle bereits mit Material und Zubehör gedacht.
Im Druckalltag heißt das: PLA und PETG gelingen im Sleep-Mode leise, ABS und ASA bleiben dank Einhausung rissfrei. Das Heizbett hält die erste Schicht auch bei großen Platten, der Bauteillüfter zieht scharfe Überhänge. Gegenüber dem P1S punktet der Centauri Carbon 2 mit offenerem Slicer-Workflow, günstigeren Ersatzteilen und deutlich billigeren Filament-Bundles – ein Kilo ELEGOO PLA Metallic im 10-kg-Gebinde rechnet sich anders als Bambu-Refills.
Für Einsteiger mit zweitem Schritt im Kopf: Figuren und Haushaltshelfer heute, Gehäuseteile aus ASA und feste Funktionsteile morgen. Wer aus dem Kinderzimmer oder der Garage heraus Kleinserien verkauft, spart mit dem Combo-Bundle 250 bis 400 Euro gegenüber P1S – Geld, das direkt in Filamenttrocknung und Ersatzdüsen wandern sollte.
Werkstatt-Tipp: Pack den Drucker nicht nackt neben die Waschmaschine. ASA und PETG-CF ziehen über Nacht Wasser – ein aktiver Trockner daneben halbiert Stringing und Warping. Dazu unten mehr.
Der Sovol Zero CoreXY für 430,80 € sieht auf dem Papier unscheinbar aus: 152 x 152 x 152 mm Bauraum. In der Praxis ist er das Gegenteil eines Spielzeugdruckers: Voll eingehauster CoreXY, All-Metal-Hotend bis 350 °C, Direktextruder und Standard-Klipper mit Mainsail/Fluidd. Also genau das, was Bambu-Nutzer oft vermissen – Zugriff auf Config, Pressure Advance, Input Shaping und Offline-Druck ohne Cloud-Umweg.
Der Zero spielt seine Stärke bei technischen Materialien aus: ASA-CF20 für wetterfeste Außenteile, PETG-CF für steife Halter und Nylon für Zahnräder. Auf 152 mm druckst du Drohnenteile, E-Bike-Halter, Elektronikgehäuse und Vorrichtungen in einem Rutsch – und weil die Kammer geschlossen ist, verzieht ASA nicht wie auf offenen Bettschubsern. Die 4,9-Sterne-Bewertung aus 25 Rezensionen kommt nicht von ungefähr: Aufbau in unter einer Stunde, Quad-Gantry-Niveau-Präzision, leiser als klassische Voron-Selbstbauten.
Ein Außengehäuse für eine Garten-Sensorbox: Auf dem A1 Mini in PLA gedruckt – nach einem Sommer verzogen und ausgeblichen. Dasselbe Teil im Zero aus ASA-CF20 (55,19 €/kg), 6 Stunden im SH03-Trockner bei 65 °C vorgetrocknet: maßhaltig, UV-stabil, nach zwei Wintern noch verschraubbar. Genau dafür ist der kleine Würfel gebaut.
Der größte Bambu (X1C) endet bei 256 mm. Wer Helm, Rüstung, Lampenschirm oder ein komplettes Armaturenbrett drucken will, klebt bei Bambu 8 bis 12 Segmente. Das OrangeStorm Giga Bundle mit 3x 3 kg Rapid PLA Plus für 3.286,76 € liefert 800 x 800 x 1000 mm in einem Job – also rund 640 Liter Bauraum.
Das Bundle ist bewusst so geschnürt: 9 kg Rapid PLA Plus sind für Tempo und große Düsen abgestimmt, du startest ohne extra Filamentbestellung. Für Cosplay-Studios, Messebauer und Kleinserienfertiger ersetzt ein Giga zwei bis drei kleine Drucker plus Klebearbeit. Strom, Stellfläche und Nacharbeit sinken, die Nahtfestigkeit steigt, weil Layer in Z nicht gestückelt werden.
Klar: Ein Giga ist kein Schlafzimmerdrucker. Er braucht 2 m² Standfläche, trockenes Filament und einen Plan für 5-kg-Rollen. Wer das hat, druckt Stuhllehne, Lautsprechergehäuse oder 1:1-Prototypen über Nacht – wo Bambu-Nutzer noch am Ausrichten der Dübel scheitern.
| Modell | Bauweise / Volumen | Hotend / Kammer | System | Bundle-Preis bei uns |
|---|---|---|---|---|
| Bambu P1S Combo (Referenz) | geschlossen / 256³ mm | 300 °C / passiv | geschlossen, Cloud | ca. 799 € ohne Vorrat |
| ELEGOO Centauri Carbon 2 Combo | geschlossen / CoreXY, Mittelformat | High-Flow / aktiv, Multicolor-Combo | offen, Orca-kompatibel | 471,55 € als Bundle |
| Bambu A1 Mini (Referenz) | offen / 180³ mm | 300 °C / offen | geschlossen, Cloud | ca. 299 € |
| Sovol Zero | eingehaust / 152³ mm | 350 °C / eingehaust | offenes Klipper, offline | 430,80 € |
| Bambu X1C (Referenz) | geschlossen / 256³ mm | 300 °C / aktiv | geschlossen, Lidar | ca. 1.349 € |
| OrangeStorm Giga Bundle | offen-groß / 800x800x1000 mm | High-Flow / Großraum | offen, 9 kg Filament inkl. | 3.286,76 € inkl. 9 kg |
Fazit der Tabelle: Unter 500 Euro schlägt nichts das Preis-Leistungs-Verhältnis des Centauri-Combo, unter den Kompakten nichts die Temperaturfestigkeit des Zero, und über 500 mm Bauraum hat Bambu schlicht kein Gegenangebot zum Giga.
Der häufigste Fehler beim Umstieg von Bambu: Man vergleicht nur Druckerpreise. In Wahrheit entscheidet das Drumherum über gute Teile. Drei Bausteine aus unserem Shop, die jede der drei Alternativen sofort besser machen:
Der Sovol SH02 für 65,99 € (4,7 Sterne, 50 Bewertungen) mit 40–70 °C ist der Preis-Leistungs-König für PLA, PETG und TPU. Wer ASA, PA oder Carbonfaser druckt, greift zum SH03 Dual-Kammer bis 85 °C für 130,80 € (4,9 Sterne) – zwei Rollen gleichzeitig trocknen und direkt daraus drucken. Die SH01 Box für 46,79 € reicht für Einsteiger mit zwei PLA-Rollen. Trockenes Filament = keine Fäden, keine Pickel, keine gerissenen ASA-Ecken.
Anycubic PETG-CF für 31,19 € ersetzt Bambu PETG-CF für Halter, Drohnenarme und Werkstattschablonen – steifer, maßhaltiger, weniger Verzug. Anycubic PLA Galaxy für 29,99 € ist der Geheimtipp für Deko, Lithophane-Lampen und Geschenke mit Glitzereffekt ohne zu cloggen. Und für draußen führt kein Weg an QIDI ASA-CF20 vorbei – UV- und wärmefest, wo PLA nachgibt.
Viele FDM-Umsteiger behalten ihren Mars oder Saturn für Minis. Dann gehört eine Anycubic Wash & Cure Maschine für 262,80 € dazu – sauberes Waschen und Härten in einem Gerät statt klebriger IPA-Schalen. In Kombination mit ELEGOO wasserabwaschbarem ABS-ähnlichem Resin für 27,59 € druckst du robuste Tabletop-Minis und Funktionskleinteile ganz ohne Lösemittel-Geruch in der Wohnung.
Alle Preise inkl. MwSt., Stand 20. September 2026. Wenn du zwischen zwei Modellen schwankst: Miss deinen größten Anwendungsfall der letzten 6 Monate – nicht deinen Traum. Wer nie über 150 mm baut, ist mit Zero + Trockner glücklicher als mit XXL. Wer regelmäßig über 250 mm stückelt, spart mit dem Giga ab dem ersten Helm.
Bereit für den Wechsel? Stell dir dein Bundle aus Drucker + Trockner + 2–3 kg passendem Filament zusammen – und drucke dein erstes ASA-Teil noch dieses Wochenende trocken, maßhaltig und ohne Cloud-Warteschlange.
Ab 45,00 € ist der Versand kostenlos. Darunter kostet er 8,00 €.
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